Die Pracht der Stiftskirche

Die Pracht der Stiftskirche zur Sommersonnenwende

Rundgang der Altstadtfreunde mit Dekan Heim

Pünktlich um 12 Uhr mittags läuteten die Glocken zur Führung, die vor dem Portal im Paradies begann und zwei Stunden später im Stiftsgarten mit Applaus endete. Dekan Martin Heim gab uns kurzweilig und wortgewandt aus der Fülle seines umfassenden Wissens Informationen zur weltlichen und kirchlichen Historie, ebenso zur Architektur- und Kunstgeschichte. Geschärft wurde der Blick des Betrachters auf Kirchenraum und Kunstwerke. Es fiel nicht schwer auf den Kirchenbänken bei angenehmen Temperaturen mit gleichbleibender Aufmerksamkeit zuzuhören. Erläutert wurden passend zum Tage auch die fundierten astronomischen Kenntnisse der technischen und gestalterischen Könner bei der Errichtung des Bauwerks.
Der Führungstermin zur Sommersonnenwende war ja entscheidend vom Himmel beeinflußt worden. Gegen Mittag wahrer Ortszeit schuf die strahlende Sonne einen prächtigen Lichtteppich, der uns bis hin zum Altar führte. Dort gab es viel zu erklären und zu zeigen, besonders auch im Anschluß daran in den Räumlichkeiten der Sakristei, wo wir anschaulich mit katholischer Liturgie einst und jetzt vertraut gemacht wurden.
Diese Führung stellte uns die hervorragende Qualität der Architektur und der Bauplastiken vor Augen. Die Stiftskirche, der der Verein, ebenso wie die Löwenapotheke, seit Anbeginn nahestehen, ist eine wahre Schatzkammer mit einer Ausstattung und zahlreichen Kapellen, wie sie als Pfarrkirchen errichtete Bauten niemals aufweisen können. – Josef Forman –

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