Besichtigung der Räume in der Löwenapotheke

Am 16. März 1985 gründeten engagierte Bürger den Verein Aschaffenburger Altstadtfreunde und setzten sich mit großem Engagement für den Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Löwenapotheke ein, eines der markanten, aber verlorenen Fachwerkhäuser der Stadt. Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums besuchten die Altstadtfreunde die Stätte ihres größten Erfolges. Stimmungsvoll untergebracht, zeigt das Graphik-Cabinet im Erdgeschoss (Eingang Dalbergstraße 11) seine wertvolle Sammlung, deren Schätze nach Terminvereinbarung besichtigt und erworben werden können. Peter Schweickard gewährte Einblicke in die repräsentativen Räume und zeigte ausgewählte Werke, wie auf dem Bild unserem Vereinsvorsitzenden Josef Forman. Die oberen Stockwerke sind öffentlich nicht zugänglich. Für die Altstadtfreunde machte Anja Lippert von den städtischen Museen allerdings eine Ausnahme und führte durch die Räume, die als Depot der Museen genutzt werden und insbesondere den Nachlass von Christian Schad, der nicht im neuen Museum präsentiert wird, beherbergen. Neben dem künstlerischen Werk sind unzählige Schriftstücke und persönliche Gegenstände von Schad und seiner Frau Bettina aufbewahrt, die für die Forschung von sehr hohem Wert sind. Zu sehen sind auch Geräte aus dem Fotolabor, mit denen Schad Fotogramme und seine berühmten Schadographien erstellte.

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